Minderheitenmedien in Deutschland: Sorben, Dänen, Friesen, Sinti und Roma

Vier angestammte Minderheiten gibt es in Deutschland: Sorben, Dänen, Friesen sowie Sinti und Roma. Wie sind ihre Sprachen in Deutschland in Fernsehen, Radio und Zeitung verbreitet? Dieser Dokumentarfilm ist der erste und bisher einzige Film, der sich aller vier Minderheiten in Deutschland annimmt. Die Medienpräsenz aller vier Minderheitensprachen wird beleuchtet und verglichen. Während die Situation für Dänisch und Sorbisch vergleichsweise gut ist und die Sinti und Roma noch nicht entschieden hatten, ob sie ihre Sprache überhaupt in die Massenmedien bringen wollen, wird die unbefriedigende Situation für die Friesen und ihre Sprache sehr deutlich. Gefilmt wurde u.a. beim Landesverband der Sinti und Roma in Kiel, bei den Husumer Nachrichten, beim NDR in Kiel, bei der Zeitung der dänischen Minderheit, Flensborg Avis, und bei Fernsehen, Radio und Zeitung der Sorben in Bautzen und Cottbus.

Friesische Dokumentationen Nr. 12
© ffnr 2005
1. Version: 45 Minuten, 2. Version: 37 Minuten
Originaltitel: Fiirsiien, radio, blees – Minderheitenmedien in Deutschland
Deutsche Untertitel

3 Kommentare zu Minderheitenmedien in Deutschland: Sorben, Dänen, Friesen, Sinti und Roma

  1. MiKo sagt:

    Die Karte im Trailer stellt die Minderheiten zum Teil falsch dar. Neben den Saterfriesen in Niedersachsen gibt es auch noch die Ostfriesen, Wurtfriesen, Oldenburger Friesen etc. Auch wenn von diesen zum größten Teil kein Friesisch gesprochen wird, gehören sie trotzdem zur friesischen Minderheit.

  2. redjeve sagt:

    Ich möchte mich MiKo anschliessen, denn ich zähle mich als Rüstringer Friese auch zu den deutschen Staatsangehörigen friesischer Nationalität.

    Das ist mein/unser gutes Recht:
    ETS/157, Artikel 3
    „Jede Person, die einer nationalen Minderheit angehört, hat das Recht, frei zu entscheiden, ob sie als solche behandelt werden möchte oder nicht; aus dieser Entscheidung oder der Ausübung der mit dieser Entscheidung verbundenen Rechte dürfen ihr keine Nachteile erwachsen.“

  3. Mike sagt:

    Ich schließe mich auch den beiden anderen an. Ich fühle mich friesisch und da kann auch kein Gesetz der Bundesregierung etwas daran ändern. Wir Ostfriesen, sind immer noch Friesen, auch wenn wir unsere friesische Sprache verloren haben. Jedoch ist das Ostfriesisch Platt dem friesischen sehr nahe, weswegen ich da keinen Grund zum Zweifeln sehe.

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